Mittwoch, 25. April 2012

Ich hab da was am Ohr...


Manchmal bin ich eitel. Manchmal. Nicht eitel im direkten Sinne von eitel. Nein, eher im Sinne von aufmerksam. Aufmerksam darauf, wie ich etwas einsetze. Und wozu ich dieses etwas einsetze. Nach gewissen Regeln. Verwirrt? Kann ich verstehen.
Also noch mal ganz langsam der Reihe nach. In diesem Blog geht es bekanntermaßen darum, die „Kleinigkeiten“ unseres täglichen Lebens, unserer Umwelt näher zu beleuchten. Accessoires sind solche Kleinigkeiten. Sie setzen gekonnt Akzente, spielen mit dem zu schmückenden Objekt (oder auch Subjekt) und runden etwas ab, das man zuvor irgendwie als unfertig ansieht. Sie werden nicht immer bemerkt, sind aber dennoch da. Sie halten sich dezent im Hintergrund oder rücken sich auffällig hervor ins Rampenlicht. Und ich liebe sie, diese kleinen wundervollen Extras. Denn sie sind mehr als nur schmückendes Beiwerk. Nun, diese Erkenntnis ist nicht neu und wird Tag für Tag von unzähligen Menschen zelebriert. Insofern bin ich keine Ausnahme, nur Eine unter vielen. Jetzt ist sicherlich klar, worauf ich hinaus will. Aber nein, ich schreibe hier keinen Modeblog. In diesen Bereich möchte ich mich auch gar nicht einklinken. Auch wenn sich mein heutiger Beitrag dort ansiedeln wird. Hier geht es um einen kleinen Tick meinerseits: Ohrringe! Ich liebe sie.

Superlative sind hier angebracht, ich übertreibe nicht. Seit frühester Kindheit begleiten sie mich. Damals noch in Form meiner kleinen heißgeliebten Marienkäfer-Ohrstecker. Die mussten Tag und Nacht meine treuen Begleiter spielen. Manchmal waren wir uns wohl auch nicht ganz grün.

Dienstag, 10. April 2012

Eine „Carousel“-Fahrt der Luxus-Klasse


Luxuslärm, eine Deutschrock-Band aus dem Sauerland, war bis vor ein paar Tagen mit ihrem aktuellen Album „Carousel“ auf Deutschlandtournee. Getreu dem Tour-Motto „Irgendwo da draußen“ führte mich mein Weg vor knapp zwei Wochen zum ersten Mal nach Jena, um die Band dort im F-Haus live zu sehen. Es war nicht mein erstes Luxuslärm-Konzert, trotzdem freute ich mich schon Wochen vorher auf diesen Abend.

Ich startete gegen 14:00 Uhr meine kleine Reise. Schon die Ankunft in Jena (Paradies) ließ mich schmunzeln: „Ja, das wird ein paradiesischer Abend!“ - der Bahnhofsname hätte nicht passender sein können. Da ich ja noch einer der wenigen Nicht-Smartphone-Besitzer bin, hatte ich mir schon zuhause eine kleine Wegskizze gemalt, wie ich vom Bahnhof aus zur Konzertlocation gelange. Es ging quer durch Jenas Innenstadt und da noch so viel Zeit blieb, schlenderte ich durch die kleinen zahlreichen Gässchen und genoss die Sonnenstrahlen. Nach einer Weile Schaufenstershoppen entschied ich mich, schon mal nach der Location Ausschau zu halten. Wie sich herausstellte war das ein guter Plan, da es ein paar Extrarunden ums Häusereck in Anspruch nahm. Ich landete dann irgendwann doch vor dem F-Haus, sah allerdings noch niemanden davor stehen. Ein Tourbus war auch nicht in Sicht und irgendwie sah das alles ziemlich trostlos aus. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, hatte ich vor dem Hinterausgang gestanden. Doch nach ein paar Minuten und einem kurzen Telefonat fand ich mich dann glücklicherweise vor dem richtigen Eingang - hinter mir der Tourbus, neben mir eine Handvoll Fans und in der Location Luxuslärm, die zu der Zeit gerade Soundcheck machten. Einige bekannte Gesichter kamen im Laufe der Zeit hinzu, sodass beim Erzählen die Zeit bis zum Einlass schnell verging.