Sonntag, 30. Dezember 2012

happy new year

Weihnachten ist vorüber, die Geschenke sind ausgepackt und die Hose kneift vom guten Festtagsessen. Die letzten Stunden des alten Jahres sind angebrochen und auch wir stecken mitten in den Vorbereitungen für unsere Silvesterfeier. Zeit, um all die Eindrücke des ablaufenden Jahres noch einmal zu reflektieren und Zeit, um sich auf 2013 zu freuen. 



Natürlich haben auch wir die guten Vorsätze im Hinterkopf, all jene, die man doch immer wieder von Neuem an Silvester hervorkramt. Und dieses Mal werden wir sie auch einhalten, ganz bestimmt. Wir sammeln lieber einige "kleinere" Vorsätze, die zusammen ein größeres Ziel möglich machen. Das ermutigt, baut auf und gibt den Weg vor. Kleinere Belohnungen eingeschlossen. Im Januar werden auch an dieser Stelle wieder Blogposts folgen, vielleicht auch zu unseren guten Vorsätzen und deren Umsetzung. Mit diesem Blog haben wir uns jedenfalls bereits dieses Jahr einen guten Vorsatz geschaffen, den wir auf unserem Weg immer einbehalten möchten: Sich auch an den kleinen Dingen zu erfreuen und sie mit aller Welt zu teilen. 

Einen herzlichen Dank an all jene, die uns das Jahr über begleitet haben. Wir wünschen Euch einen guten Start ins Jahr 2013 und freuen uns auf viele neue und interessante Augenblicke und Begegnungen, die wir noch in Zukunft mit Euch teilen werden.

Ein frohes neues Jahr,

Tiny & Sue

Sonntag, 23. Dezember 2012

Sind die Lichter angezündet ...

Der 21. Dezember 2012 ist vorüber und hey, wir leben noch. Die Welt ist nicht untergegangen, d.h.:  

Weihnachten kann kommen! 

Damit geht für uns die "schnippeln, kleben und freuen"-Zeit vorbei, jetzt dürfen sich unsere Familien und Verwandten über unsere selbstgebastelten Karten freuen. Es hat so viel Spaß gemacht, zusammen kreativ zu sein und seine Fingerfertigkeiten zu trainieren - ich werde es um ehrlich zu sein ein bißchen vermissen.


Weihnachten 2012 geht in die heiße Phase

Deshalb wollen wir euch an dieser Stelle 
einen kleinen Weihnachtsgruß 
übermitteln. 






Alles Liebe und einen fleißigen Weihnachtsmann!
Tiny und Sue




Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wichtelweihnacht


Wie schnell ist denn bitte die Zeit vergangen? Nur noch 5 Tage, dann ist Heiligabend. Kaum zu glauben. Der Dezember vergeht wie im Flug. Gerade wurde noch das erste Kalendertürchen geöffnet und nun ist es höchste Zeit, noch die letzten Geschenke für seine Lieben zu besorgen. Bin ich froh, dass ich fast alles zusammen habe. Morgen geht es noch einmal zum Bummeln auf den Weihnachtmarkt, da findet sich bestimmt auch noch das letzte Teilstück in meinem Weihnachtsgeschenkepuzzle.

Doch bereits im Advent steht bei uns im kleineren Freundeskreis die erste Bescherung an. Wir „wichteln“ untereinander und überraschen uns mit Präsenten, die immer einen persönlichen Bezug zum Beschenkten haben. Und dieses Jahr gab es von mir auch einige selbst angefertigte Präsente. Letztens habe ich bereits berichtet, dass mich die Bastel- und DIY-Welle dieses Jahr auch richtig gepackt hat. Was liegt dann näher, als die lieben Menschen in seinem Umfeld auch mit einer selbst gebastelten Kleinigkeit zu erfreuen? Die Geschenke lagen bereits seit Wochen wartend in kleinen Geschenktütchen auf ihre Bestimmung und zu gern hätte ich auch schon Fotos gepostet. Man ist ja selbst als Geschenkeüberbringer (Wichtel) auch immer mit einer gewissen Portion Vorfreude und Spannung infiziert, wie der Beschenkte auf seine Präsente reagiert. 

Letztes Wochenende war es nun endlich soweit, der Paketbote lieferte unsere Geschenkpakete pünktlich und die Wichtelei stand an. Endlich! Dieses Jahr in etwas anderer Form, da wir nicht alle am gleichen Ort sein konnten. Doch Internettelefonie sei Dank waren wir alle miteinander verbunden und haben selbst das Rascheln und Knistern beim Entfernen des Geschenkpapiers miterlebt. Und natürlich die Freude der anderen „Wichtel“. Das ist immer wieder ein toller Moment, unbezahlbar und wunderschön.

Was ich alles genau verschenkt und bekommen habe, wird hier jetzt nicht verraten. ;-) Nur so viel: Wir haben uns alle wirklich richtig Mühe gegeben und die Geschenke sind gut angekommen. Einige Impressionen von meinen Basteleien (Weihnachtspantoffeln als Geschenkverpackung) möchte ich aber keinem vorenthalten. Während der Feiertage wird dann noch die eine oder andere Ergänzung folgen.

Frohe Weihnachten! 


Sonntag, 18. November 2012

schnippeln, kleben, freuen


Noch schnell einen kleinen, goldenen Stern drauf und fertig ist sie, meine Weihnachtskarte. Perfekt. Und ganz viel Herzblut und Liebe steckt da drin. Eines steht dieses Jahr bereits fest: Ich werde nicht eine einzige Weihnachtskarte kaufen. Verschickt und verschenkt werden nur selbstgebastelte Karten. Denn dieses Jahr hat es mich gepackt, das Bastelfieber. Ich glaube, so viel wie in den letzten Wochen, habe ich zuletzt in der Grundschule gebastelt. Schnippeln, kleben, Glitzer drauf und Bändchen dran. Und es macht einfach Spaß. Und irgendwie scheint die Begeisterung am Selbstgemachten und Selbstgebastelten in den letzten Jahren stark zugenommen zu haben. In den Buchhandlungen finden sich sehr viele Bastelbücher, die keineswegs nur für Kinder konzipiert wurden. Das passende Material bekommt man nicht mehr nur im Bastel- und Hobbyladen, selbst Supermärkte bieten jetzt wunderschöne Bastelsets an. Und die Zahl der Blogs und Webseiten, die sich mit Basteleien aller Art befassen, wächst von Tag zu Tag.


Wie kommt es denn nun dazu? Ich stelle mir vor, dass es einige Komponenten sind, die alle mehr oder weniger „Bastelwütigen“ verbindet. Nehme man nur einmal die Tatsache, dass man in einer Welt, in der es beinahe nichts gibt, das man nicht fertig kaufen, wieder etwas mit eigenen Händen hergestellt hat. Das muss nicht perfekt sein. Soll es auch gar nicht. Denn oftmals sind diese Basteleien mit viel Mühe hergestellt, Zeit und Geduld wurde investiert. Man lernt Eigenschaften wieder zu schätzen, die manchmal nur zu schnell in unserer hektischen Welt untergehen. Zudem werden diese liebevoll angefertigten Kleinigkeiten gern an einen lieben Menschen verschenkt. Der Beschenkte erhält damit so viel mehr als das materielle Geschenk an sich. Er erhält etwas, in das Zeit, Liebe und Mühe investiert wurden. Wenn man genauer darüber nachdenkt, wird einem bewusst werden, dass dies nie durch einen materiellen Wert aufgewogen werden kann.



Doch auch der Bastler selbst wird sich an der Bastelei erfreuen, ob er sie nun verschenkt oder nicht. Man erinnert sich nicht selten an Momente aus seiner Kindheit, fühlt sich zuhause und schwelgt in Erinnerungen. Meist bastelt man in geselliger Runde oder richtet sich das Ambiente passend ein. Man arbeitet konzentriert für sich allein. Oder veranstaltet nebenbei eine Art Kaffeekränzchen. Als wir in diesem Jahr bereits im Oktober einen frühen Gruß vom Winter erhielten, war das der perfekte Startschuss in die weihnachtliche Bastelsaison. Nach einem Stadtbummel im Schneetreiben ging es los. Kartenmotive, Papier, Sticker, Bänder, Schleifen, Scheren und Kleber wurden ausgebreitet. Dank Internet wurde schnell eine Radiostation gefunden, die Weihnachtslieder spielt. Und so saßen wir im Warmen, bastelten fleißig die ersten Mitbringsel für unsere Lieben und naschten leckere Pralinen, während vor dem Fenster die Flocken tanzten. Perfekter kann ein Basteltag nicht sein!



Einige Geschenke muss man natürlich im Verborgenen anfertigen, denn man möchte den Beschenkten doch nicht die Vorfreude nehmen. Daher werde ich auch nach Weihnachten noch den einen oder anderen Beitrag zum Thema „selbstgemachte Geschenke“ posten. Vielleicht gleich mit den passenden Fotos der Beschenkten. Ich bin schon so neugierig auf ihre Reaktionen, dass ich die Zeit bis dahin schon ganz ungeduldig herunter zähle. Das wird sich wohl nie ändern. Und es stört mich nicht. Denn dieses „Kind“ bewahre ich mir gern im Inneren.


Mittwoch, 14. November 2012

Ein Schloss für die Liebe

  
„Was ist das für eine Gesellschaft in der das Symbol für Liebe ein Vorhängeschloss ist?“ 

Diese Frage konnte man vor einiger Zeit nahe der Hohenzollernbrücke in Köln auf Asphalt geschrieben lesen.








Diese Brücke ist seit vielen Jahren Anziehungspunkt für Liebespärchen, die dort ihre Liebe mittels eines Vorhängeschlosses besiegeln. Keiner kann genau sagen, wo dieser Brauch seine Wurzeln hat. Man mutmaßt, dass es ein italienischer Brauch ist. Die ersten Vorhängeschlösser hätten an der Milvischen Brücke in Rom gehangen. In Köln an der Hohenzollernbrücke hat man mittlerweile über 40.000 Vorhängeschlösser gezählt.


Von „I ♥ you 4 ever“ geschrieben mit schwarzem wasserfestem Stift bis hin zu Schlössern mit Gravur, auf denen die Namen des Liebespaares geschrieben stehen, findet man alles an der über 400m langen Brücke. Schnitzte man früher noch kleine Herzchen in Baumrinden, bringt man heute als Zeichen der Liebe ein Vorhängeschloss an einer Brücke an!? Also in gewisser Weise ist das eine sehr derbe Form von Liebesschwur. Aber rational betrachten sollte man solch ein Vorgehen wohl sowieso nicht. Schließlich handelt es sich um Verliebte, die diese Schlösser anbringen und danach - noch mitten im Liebestaumel befindlich - den Schlüssel im Wasser des Flusses unter der Brücke versenken, wie romantisch. Liebe besiegeln zu wollen, ist allerdings ein altes Phänomen, das schon im Alten Testament aufgegriffen wird, wo es heißt:

„Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich." (Hoheslied, 8.6)



Dieser Trend lässt sich mittlerweile auch in anderen deutschen Städten beobachten, u.a. auch in Magdeburg, wo ich vor kurzem auf dem Weg zu einem Konzert an einer Brücke nahe des Stadtparks vorbeikam, an der ebenfalls Liebesschlösser hingen.

Es bleibt am Ende nur eine Überlegung: Die einst Verliebten müssten ihren Schlüssel doch eigentlich auch aus dem Fluss fischen, wenn die gewünschte und mit dem Schloss besiegelte „ewige“ Liebe nach einiger Zeit zerbricht. Allerdings werden sie dies sicherlich eher nicht tun. Wahrscheinlicher ist, dass sie im Gegenzug mit ihrem nächsten Partner ein neues Schloss an einer Brücke befestigen und einen neuen Schlüssel in den Fluss werfen werden.

In diesem Sinne … auf ewige Liebe!

Sonst braucht es bald neue Brücken in diesem Land. 




Dienstag, 9. Oktober 2012

Street-Art VI: Made in Berlin

Weiter geht’s in unserer kleinen Street-Art-Reihe. Heute widmen wir uns der Stadt Berlin. Berlin ist bekanntlich eine der deutschen Street-Art-Hochburgen. Natürlich findet man rund ums Brandenburger Tor und das Regierungsviertel eher weniger Objekte, die Street-Art beherbergen. Dafür muss man sich schon ein paar S-Bahn-Stationen weiter wegbewegen. Ich habe mich vor kurzem auf eine kleine Tour durch Berlin begeben und verschiedene Eindrücke gesammelt.


 
Beginnen wir mit der East-Side-Galery. Würde man die Busse voller Touristen aus aller Welt zählen, die dort in einer Stunde halten, würde man leicht auf eine zweistellige Zahl kommen. Bei dem Trubel fällt es gar nicht so leicht, sich auf die Kunstwerke zu konzentrieren, die dort am längsten erhaltengebliebenen Mauerstück präsentiert werden. Auf 1,3 km kann man auf der Ostseite der Mauer über 100 Bilder betrachten, die im Jahr 2009 von ganz unterschiedlichen Künstlern gezeichnet worden. Und so verschieden wie die Künstler sind auch die Bilder: von abstrakten Kunstwerken, wo aus vielen schwarzen Wellenlinien und Kreiseln eine nackte Frau und verzerrte Gesichter dargestellt werden, bis hin zu Bildern, die weniger farbenprächtig, jedoch um so wortgewaltiger daherkommen.


Und genau dieser Fakt macht diese Mauergalerie für mich so besonders: Die Künstler leben auf den verschiedensten Teilen unseres Kontinents und haben ihre Kreativität in Berlin Seite an Seite ausgelebt und ihr Statement zum Thema "Fall der Berliner Mauer“ aufgetragen. 
Diese Vielfalt führt dazu, dass man immer wieder überrascht wird, wenn man die East Side Gallery entlang läuft. Es lohnt sich, sich die Wandmalereien auch mal genauer anzusehen, weil manche Kunstwerke kleine Besonderheiten beinhalten, die man auf den ersten Blick nicht gleich erhascht. 




 
Wenn man an Street-Art interessiert ist, sollte man sich definitiv auf den Weg nach Friedrichshain machen. Auf dem RAW- Gelände an der Revaler Straße haben sich einige kreative Köpfe besonders an den leerstehenden Fabrikgebäuden ausgetobt. Besonders der schlafende Riese und die „glänzenden Aussichten“ stellten sich als wirkliche Eyecatcher heraus. In den alten Gemäuern hat sich heute ein Verein niedergelassen, der sich der Förderung subkultureller Projekte verschrieben hat. So findet man auf dem Gelände nicht nur leerstehende, sondern auch belebte Gebäude, in denen z.B. Workshops, Lesungen oder Variété-Veranstaltungen stattfinden. Und wenn sich manche Leute vielleicht fragen mögen, warum man Gelände wie diese nicht einfach aufgibt, wegreißt und schicke Wohnhäuser hinbaut, kann man ihnen nur entgegnen, dieses Gelände mal selbst zu besuchen und die Leute zu beobachten, die sich dort aufhalten, Spaß haben und mit anderen spielen, feiern und das Leben genießen. Es braucht dazu nicht immer schicke Terrassen und saubere, sterile Plätze.  


 
Und auch wenn das RAW Gelände schon einige Highlights beinhaltete, wurden diese von einer Häuserwand überboten, die nur ein paar Straßen von dem Gelände entfernt ist. Ich sah erst nur ein kleines Kino an einer Straßenecke, bevor mein Blick auf die Wand fiel. 
Für mich wirkte sie von weiten wie eine überfüllte Pinnwand, da so viele Kunstwerke über- und nebeneinander darauf geklebt, gemalt und gesprayt worden. Bei genauerem Hinsehen erkennt man einige Motive wieder, die einem so ganz ähnlich noch an anderen Häuserwänden in Berlin begegnen, zum Beispiel das schwarz-weiß dargestellte Kind oder die gelbe Ente mit dem großen Schnabel. Diese Ente erinnert mich im Übrigen an eine Figur aus einer Trickfilmserie, die ich früher schaute. Ein Hingucker waren an dieser Wand aber auch die 3-D Raketen.



 
Aber nicht nur in Friedrichshain, sondern auch in Berlin-Mitte findet man solche kleinen Street-Art-Oasen, z.B. unweit der Hackeschen Höfe in einem Innenhof. Los geht es schon an der Decke des Durchgangs zu dem Hof. Im Innenhof findet man neben einem scheinbaren Kollegen des zuvor bereits entdeckten Riesen auch eine Mauer, auf der der Fernsehturm in Szene gesetzt wird. Auch 3-D Elemente wurden in Form von kleinen grünen Täfelchen an alte Mauern und Häuserwände angebracht. Und hier kann man tatsächlich von einer kleinen 'Oase' der Subkultur sprechen, da dieser Innenhof von edlen Boutiquen und touristischen Anlaufpunkten umgeben ist, wo man so etwas meist nicht vorfindet. Aber genau das macht für mich den Charme Berlins aus, eine Großstadt im Nebeneinander von Tourismus, Gentrifizierung und multikulturellen Subkulturoasen wie dieser.



 
Eine solche findet man auch am Ufer der Spree in Kreuzberg, wo sich ein bunter Haufen Menschen in einer Zeltstadt niedergelassen hat und keiner genau weiß, was und warum diese Menschen dort leben. Das soll hier auch keine Rolle spielen. Diese Zeltstadt wurde aber auf einer großen Freifläche vor Häuserwänden errichtet, die auch so einige Hingucker liefern. Ganz in der Nähe dieser Zeltstadt findet man ein Motiv an einer Seitenwand eines Wohnhauses, das sicher auch schon sehr oft fotografiert wurde. Auf den ersten Blick sieht diese rosafarbene riesige Figur ziemlich harmlos aus, aber man erschrickt sich ein wenig vor den unzähligen kleinen Figuren, die den augenlosen Riesen formen und die man erst bei genauerem Hinsehen erkennt.

 



Es gibt also einiges zu sehen und das hier Besprochene war nur ein kleiner Teil dessen, was einem begegnet, wenn man mit offenen Augen durch die Straßen Berlins zieht. Für Street-Art-Fans (und natürlich nicht nur für die) ist die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert.

Freitag, 28. September 2012

autumn fashion

Hallo Welt, ich melde mich mal kurz und unterbreche unsere kleine Reihe über Street-Art. Gerade hat meine Lieblingsjahreszeit begonnen. Also meistens ist er mein Liebling, der Herbst. Wenn er sich so bezaubernd zeigt, wie in den vergangenen Tagen. Sonnig, etwas kühler, aber dennoch angenehm. Er hat sich schon ganz prächtig herausgeputzt. Hat lange gewartet, ab und an schon einmal hervorgeguckt. Nun ist er da. Gut, seit gestern gesellen sich nun auch seine stürmischen Gefährten dazu, so ist das eben. Und ich mag es. Habe meine Kuschelsocken an, lese wieder mehr und die erste Kürbissuppe der Saison ist auch schon verputzt. 

Bei einigen Bäumen sieht man täglich eine Veränderung, sie wechseln ihr Kleid und stehen in ihrer farblichen Kleiderwahl dem Frühling nicht nach. Ich werde mir nun gleich meine Strickjacke überziehen und plane gedanklich das nächste Wochenende. Von mir aus kann es auch ruhig etwas regnen, nicht zu viel bitte. Aber so, dass man drinnen dann gemütlich auf der Couch liegen kann, einen warmen Tee oder Kaffee schlürft und endlich mal wieder eines der Bücher liest, das schon so lang auf Beachtung wartet. In diesem Sinne: Einen schönen Start in den Herbst.
Ein Bild, das im letzten Herbst bei einem Besuch in meiner
Heimat entstanden ist.

Mittwoch, 15. August 2012

Street-Art V: Klein, eckig, bunt!


Wir haben uns in diesem Blog ja bekanntermaßen den kleinen, oft unscheinbaren Dingen unserer Umwelt verschrieben. Nun ja, klein ist relativ. Und Streetart gibt es in allen Größen, Farben und Formen. Wir hatten hier bereits Kunstformen, die -von ihrer Größe ausgehend- eigentlich nicht übersehen werden können. Und doch nimmt man sie manchmal einfach nicht wahr, warum auch immer. Ich bin ganz ehrlich, auch mir geht es so.

Karl Marx unter Strom
Vor kurzem war ich noch auf der Suche nach etwas Inspiration für den heutigen Blogeintrag. Ich hatte auch schon etwas vor meinem inneren Auge, so eine Kleinigkeit, die direkt in Sichtweite eines innerstädtischen Einkaufzentrums steht, tagtäglich passiert von Tausenden Einwohnern: Ein kleines Trafohäuschen. Klingt unspektakulär und im Normalfall ist es das auch. Schlicht, eckig und grau. Nun, dieses kleine Häuschen bildet da eine Ausnahme. Als kleiner, bunt bemalter Kasten steht es fast unscheinbar zwischen Einkaufszentrum, kleinem Stadtpark und dem altehrwürdigen, Roten Turm. Doch hier hat sich jemand Gedanken gemacht, sich kreativ ausgelebt. Herausgekommen ist ein Kunstwerk, das Charakterzüge dieser Stadt aufweist. Ich zumindest interpretiere es als die Frontalansicht einer alten Dampflok, passend, denn Chemnitz war und ist eine Industriestadt mit langer Tradition.


Volle Kraft voraus - Trafohäuschen in der Innenstadt.


Allerdings war mir ein Einzelnes dieser Kunstwerke zu wenig für meinen Artikel. Denn ich wollte irgendwie nicht glauben, dass es nicht noch mehr derartige Projekte in dieser Stadt gibt. Vorher hatte ich nie offen danach Ausschau gehalten, doch auf einmal bin ich beinahe darüber gestolpert. Im direkten Umfeld habe ich bei Spaziergängen mehr zufällig drei weitere Stromhäuschen entdeckt, die mit viel Liebe zum Detail in gleicher Weise verschönert wurden. Natürlich nicht mit demselben Motiv. Eines erinnert mich in seiner Art an Trickfilmfiguren eines Tv-Senders (ich habe ganz bestimmte Comic-Figuren im Sinn). Eines nimmt Bezug auf eine (ehemalige) Disko, die sich im angrenzenden Gebäude befand. Und das Kunstwerk, das mir persönlich am besten gefällt, steht in der Nähe einer Attraktion, dessen Name temporär mal anstelle von Chemnitz stand. Das kleine Häuschen mit „Anhang“ steht in unmittelbarer Sichtweite des Karl-Marx-Monuments oder wie es von den Einheimischen auch liebevoll genannt wird: Nischel (Kleiner Tipp für die Nicht-Sachsen unter uns, es wird eher als „Nüschel“ ausgesprochen.). Eben dieser findet sich in dem Bücheregal nebst Beistelltisch wider, das erst auf den zweiten Blick als Trafostation zu erkennen ist. Hier verbindet sich die Geschichte der Stadt Chemnitz mit ihrer Kultur und ihrer Funktion als Universitätsstandort.

Chemnitz wirbt als Stadt der Moderne und als Stadt, die Wissen schafft. Ob solche Slogans nun passend gewählt sind, mag jeder für sich entscheiden. Doch diese Formen von Streetart greifen Motive beider Sprüche auf und verleihen ihnen Leben und Farbe. Interpretationspielraum wird geboten, ohne den die Kunst keine wäre. Was mich hierbei besonders freut, ist die Tatsache, dass fast alle der Häuschen bisher von Verschmutzung und Krakeleien verschont geblieben sind, während ihre grauen Geschwister unzählige (unschöne) Graffititags aufweisen. Scheinbar gibt es einen Moralkodex, der hier noch greift. Oder würde jemand ein Bild im Museum einfach mit eigenen Motiven übermalen? Ich glaube, das bleibt glücklicherweise eher die Ausnahme. 


Kunst und Reklame vereint.
Comics sind eben universell einsetzbar.



Dienstag, 10. Juli 2012

Street-Art IV: Plakate und die Zeichen der Zeit


Wir sind immer noch bei unserer Street-Art-Reihe und widmen uns heute Plakaten. Es ist die älteste Form von Außenwerbung, die früher vor allem an Litfaßsäulen zu sehen war. Heute sind Plakate fast überall, auch an alten verfallenen Häusern, die nicht mehr bewohnt werden. Fährt man mit offenen Augen durch Großstädte wie Leipzig wird man sehen, dass in letzter Zeit immer häufiger Vorrichtungen an Häuserruinen angebracht worden, die für Plakate vorgesehen sind. Ein verzweifelter Versuch die Häuser aufzuhübschen? Wohl eher nicht! Ich finde es trotzdem eine schöne Möglichkeit, alten heruntergekommenen Häusern auf diesem Wege noch ein kleines bisschen Leben einzuhauchen.


Die Fassaden bleiben, altern und gehen doch mit der Zeit. Und auch wenn sie so manchem vielleicht das moderne Stadtbild zerstören, ziehen alte Hauswände auf diese Art ihre Blicke auf sich. Wenn ich nämlich z.B. mit dem Bus durch die Stadt fahre und nach draußen blicke, geht mein Blick beinahe automatisch zu den meist bunten und auffällig gestalteten Plakaten. Da bin ich wohl für die Marketingverantwortlichen, die diese Plakate in Auftrag geben, schon mal eine ziemlich gute Partie. Aufmerksamkeit gewonnen, Plakat gesehen und …? Da kommen wir zu einem interessanten Punkt unserer Zeit: Wie sinnvoll ist es überhaupt noch in der heutigen technisierten computeraffinen Smartphonezeit aus Papier und Pappe hergestellte Plakate im öffentlichen Raum anzubringen? Ich sage: sehr sinnvoll. Man kann sich solchen Plakaten viel schwerer entziehen, auch wenn sich kein neues Fenster öffnet oder eine Banderole über den imaginären Bildschirm jagt. Sie sind ein Hingucker, oftmals allein deshalb, weil sie genau im Blickfeld derer angebracht worden, die z.B. an einer Ampel stehen oder gerade mit dem Bus an einer Haltestelle halten. Natürlich trägt auch die Gestaltung der Plakate ihren Teil zur Aufmerksamkeitsgewinnung bei. Mir jedenfalls würde etwas fehlen, wenn es irgendwann mal keine Plakate mehr geben würde. Schließlich sind sie nicht nur aus ästhetischen Gründen sehenswert, sondern zeigen auch, dass eine Stadt lebt, dass Theateraufführungen, Konzerte und Messen stattfinden usw. Außerdem hauchen sie alten Ruinen eine vielleicht allerletzte Funktion ein, ehe sie abgerissen werden – sie werden Werbe – und natürlich auch Informationsträger.

In Chemnitz habe ich vor ein paar Wochen übrigens an einem Haus ein Plakat entdeckt, dass aufgrund einiger Sanierungsmaßnahmen nach Jahren erst wieder zum Vorschein gekommen ist. Es war ein Plakat mit einer Konzertankündigung für das Jahr 2000. Das ließ mich, um ehrlich zu sein, schmunzeln, denn genau das ist es doch, was eine Stadt prägt … ihre (kulturelle) Geschichte, die sich an ganz unterschiedlichen Orten widerspiegelt und eben auch an dieser einzelnen Häuserwand, die so Teil der Geschichte wurde.



Plakate leisten so viel mehr als man im ersten Moment denkt, deshalb sind sie meiner Meinung nach ein wertvoller Teil unseres gesellschaftlichen Lebens und noch immer eine nicht zu unterschätzende Street-Art-Form.

Samstag, 16. Juni 2012

Street-Art III: Homestories


Weiter geht es mit unserem kleinen Exkurs in Sachen Street-Art. Heute möchte ich über etwas schreiben, dass mich immer zum Lächeln gebracht hat, wenn ich es gesehen habe. Eine Freundin von mir hat einmal in einem Stadtteil gewohnt, der des Öfteren mit seiner Kreativität überrascht. Dort gibt es Kunst, die man sofort entdeckt und eben auch solche Kunst, die sich etwas versteckt und nur dem öffnet, der genau hinschaut. Wovon ich heute berichten möchte, ist aber eine Kunstform, die sofort ins Auge sticht: Kreative Fassadengestaltung.
housedesign

Die Wandbemalung, von der ich hier rede, nahm sich thematisch am „Bewohner“ dieses Hauses ein Beispiel (daher die Überschrift "homestories") bzw. wurde selbst von diesem gestaltet. Innen fand sich ein kleiner Laden, in dem junge Künstler ihre Kunst präsentieren und an den Mann bringen konnten. Und um das kleine, sonst eher unauffällige, Gebäude besser ins Licht zu rücken, wurde ihm eine tolle Außenhaut verpasst. Dabei wurde weder mit vielen noch mit grellen Farben gearbeitet. Schwarz, rosa und der vorhandene weiße Putz gingen eine Symbiose miteinander ein. Was dann auffiel waren die comic-artigen Gestalten, die sich auf der Fassade tummelten. Bilderrahmen (ohne Inhalt), kleine Wölkchen und ein schwarz-weißer Wirbel (der mich persönlich immer an die Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“ erinnerte) zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Und ein überdimensioniertes Mädchen blickte einem mit seinen großen Augen entgegen, wobei sie sich aus Mustern zusammensetzte, die genauso im restlichen Bild wieder zu finden waren. Natürlich war sie (typisch Frau) mit einen Handtasche unterwegs und verwies den Betrachter darauf, es ihr doch gleich zu tun. Ihr in das Innere dieses kleinen, wundersamen Gebäudes zu folgen.

unübersehbar
Der kleine Wermutstropfen ist, dass es dieses Kunstwerk nicht mehr gibt. Wie sein Bewohner ist es (an dieser Stelle) Geschichte. Vielleicht wurde die Galerie aufgegeben, vielleicht ist sie auch nur an einen anderen Standort gezogen. Ich hoffe auf letzteres. Das Schöne aber ist doch, dass es weitere dieser Kunstwerke zu entdecken gilt. Vielleicht sogar in meiner Stadt, in meiner Wohngegend. Nur habe ich sie hier noch nicht entdeckt. Oder irgendwo sitzt gerade ein kreativer Kopf, der sich an eine solche Gestaltung wagt. In anderen Städten habe ich ähnliche Werke gesehen. Ein Lied, das sich samt Noten und Text über mehrere Etagen zieht. Oder ein Dinosaurier (keine Angst, es ist ein Pflanzenfresser), der inmitten einer längst vergangenen Ära und doch irgendwie direkt unter uns seine Kreise ziehen darf.
Ich werde die Augen offen halten für weitere Entdeckungen dieser Art. Und sicher auch weiterhin etwas Neues finden, von dem ich in dieser Reihe berichten werde. Erst neulich kam wieder ein Bericht über eine ganz eigene Form von Street-Art in Berlin, die sich aber auch zunehmend in anderen Städten findet. Mehr sei hier noch nicht verraten. Nur so viel, die treibende Kraft geht hier zumeist vom weiblichen Geschlecht aus. Oder doch nicht? Nun, ich werde unserer Hauptstadt demnächst einen Kurzbesuch abstatten. Und wer weiß, vielleicht habe ich Glück und entdecke genau das, von dem ich hier schreibe. Oder eine andere Form von Street-Art. Ich lasse mich überraschen.

P.S. Wer sich das Bild etwas genauer anschaut, wird noch mehr in und abseits dieser Wandmalerei finden. Meinen vorherigen Blogeintrag findet Ihr hier. Und seinen Anfang nahm diese Street-Art-Reihe mit diesem Blogpost.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Street-Art II: Home is ...


Weiter geht es mit unserer kleinen, künstlerisch ambitionierten Reihe. Zuvor wurde euer Blick nach unten gelenkt, Tiny schrieb über kleine philosophische Weisheiten, die sie wortwörtlich vor ihren Füßen fand.

Mein Augenmerk richtet sich heute auf eine Installation, die am Rande der Chemnitzer Innenstadt zu finden ist. Dazu ein kleiner Exkurs. Chemnitz ist eine Industriestadt mit Tradition, noch heute geprägt von vielen Industriebauten. Im Laufe der Zeit haben sich die Gegebenheiten und Bedürfnisse jedoch geändert, Industrie gibt es hier immer noch reichlich. Doch der einstige Boom ist vorbei und Chemnitz verändert sich stark. Menschen ziehen weg, Gebäude stehen leer und verfallen. 

Sonntag, 20. Mai 2012

Street-Art I: Weisheit in Messing gegossen


Street-Art ist schon längst kein Phänomen mehr, das nur in Amerika vorkommt, auch wenn es dort seine Wurzeln hat. Es ist seit einigen Jahren v.a. in Großstädten in Deutschland zu beobachten. Wir werden uns in den nächsten Blogs mit verschiedenen Formen von Street-Art befassen, die uns einfach so unterwegs begegnet sind. Genau das ist ja das Besondere dieser Kunst - man geht nicht zielgerichtet in Galerien, Museen oder Ausstellungen, um sie zu betrachten, sie lebt von der Spontanität und dem Zufall. Ob man sie sieht, hängt ganz von den Straßen ab, die man entlang geht. Wir haben wohl zufällig die richtigen Straßen gewählt. Street-Art ist dabei für uns kein eng definierter Begriff und es kann deshalb sein, dass das, was wir als Street-Art bezeichnen, für euch vielleicht schon gar keine mehr ist. Für uns ist Street-Art Kunst, die sich ganz vielfältig präsentieren kann, das aber auf jeden Fall draußen und auf den Straßen dieser Welt tut. 



Die erste Form von Street-Art, von der hier die Rede sein soll, ist mir vor einiger Zeit wortwörtlich vor die Füße gefallen, als ich durch die Innenstadt von Recklinghausen gelaufen bin. Ich hätte sie nicht entdeckt, wenn ich nur geradeaus oder nach rechts und links geschaut hätte. Denn diese Form von Street-Art hing nicht wie so oft an Hauswänden, Schildern oder anderen Aufstellern, sondern war inform von Messingplatten unmittelbar auf dem Gehweg angebracht. Da der Gehweg ansonsten aber aus normalen Betonplatten bestand, wurde mein Blick schon durch diese Abweichung auf die Messingplatten gelenkt. Als ich weiter durch die Gassen lief, entdeckte ich übrigens noch mehr dieser Platten. Auf jeder Platte stand ein Zitat eines bekannten Philosophen, der ebenfalls namentlich auf der Platte erwähnt wurde. 


„Wohin du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen.“ - dieser Spruch von Konfuzius stand auf einer dieser Messingplatten und ich glaube, dass er punktgenau die Intention widerspiegelt, die sich hinter diesem Street-Art Projekt verbirgt, nämlich, dass man sich seiner Wege, die man geht, bewußter wird. Und das könnte durchaus ganz wörtlich gemeint sein. In der Hektik des Alltags, in dem heutzutage alles ein zeitliches Limit hat und möglichst schnell gehen muss, geht man doch kaum noch bewußt durch die Straßen und betrachtet die Wege und Häuser, die einen umgeben. Aber wenn man sich Zeit für die doch eigentlich so selbstverständlichen Dinge nimmt, entdeckt man die Schönheit dieser Wege. Dafür braucht es keinen rationalen Verstand, sondern ein Herz, das offen dafür ist, das Schöne im Selbstverständlichen zu erkennen. Sich der Wege und seiner Umwelt bewußter werden und dabei die Kleinigkeiten entdecken, die sie ausmachen und die man nur erkennt, wenn man mit ganzem Herzen geht – das ist wohl der Gedanke, der sich hinter dieser Form von Street-Art verbirgt. Die Zitate laden ja regelrecht dazu ein und zeigen, dass die Weisheiten, die vor hunderten von Jahren von Philosophen wie Konfuzius gesprochen wurden, noch immer ihre Gültigkeit besitzen. Die Welt erkunden, sich an ihr erfreuen und bei all dem auch geduldig sein, um seine Ziele zu erreichen – das trifft doch wie ich finde ziemlich viel von dem, was ein Leben zu einem glücklichen Leben macht.


Das alles wird einem allein durch diese Messingplatten vor Augen geführt, die hoffentlich noch von vielen anderen Menschen wahrgenommen werden, wenn sie gestresst von ihrem Leben durch die Innenstadt Recklinghausens laufen. Manchmal müssen uns in der heutigen Gesellschaft die Weisheiten wohl wortwörtlich vor die Füße geworfen werden, um über das Leben nachzudenken und zu merken, wie viel man selbst zu seinem eigenen Glück beitragen kann. Deshalb finde ich dieses Street-Art Projekt wirklich klasse und von mir aus könnte es das in dieser Form noch in viel mehr Städten geben.

Montag, 14. Mai 2012

Hallo, ich bin ein Lückenbüßer

Hey,
ja, wir sind noch da. Und ja genau, unser letztes Posting liegt nun schon fast drei Wochen zurück. Aber wir arbeiten da gerade an etwas. An etwas Großem? Sicher doch! Nun ja, entscheidet einfach selbst, wenn ihr es seht. ;) Wir haben eine kleine Reihe im Kopf, die demnächst ihren Anfang finden wird. Mehr sei noch nicht verraten. Nur soviel: Es hat etwas mit Kunst zu tun, man sollte seinen Blickwinkel ab und an dafür ändern und ... . Aber nein, mehr wird nun wirklich nicht verraten. Man möchte schließlich auch nicht vorher wissen, was im Überraschungsei ist. So geht es mir zumindest. Also, bis demnächst!

P.S. Vertreibt Euch die Zeit doch einfach mit schöner Musik und genießt einen leckeren Erdbeer-Cocktail dabei. Beides passt ganz wunderbar zum Wonnemonat Mai.


Mittwoch, 25. April 2012

Ich hab da was am Ohr...


Manchmal bin ich eitel. Manchmal. Nicht eitel im direkten Sinne von eitel. Nein, eher im Sinne von aufmerksam. Aufmerksam darauf, wie ich etwas einsetze. Und wozu ich dieses etwas einsetze. Nach gewissen Regeln. Verwirrt? Kann ich verstehen.
Also noch mal ganz langsam der Reihe nach. In diesem Blog geht es bekanntermaßen darum, die „Kleinigkeiten“ unseres täglichen Lebens, unserer Umwelt näher zu beleuchten. Accessoires sind solche Kleinigkeiten. Sie setzen gekonnt Akzente, spielen mit dem zu schmückenden Objekt (oder auch Subjekt) und runden etwas ab, das man zuvor irgendwie als unfertig ansieht. Sie werden nicht immer bemerkt, sind aber dennoch da. Sie halten sich dezent im Hintergrund oder rücken sich auffällig hervor ins Rampenlicht. Und ich liebe sie, diese kleinen wundervollen Extras. Denn sie sind mehr als nur schmückendes Beiwerk. Nun, diese Erkenntnis ist nicht neu und wird Tag für Tag von unzähligen Menschen zelebriert. Insofern bin ich keine Ausnahme, nur Eine unter vielen. Jetzt ist sicherlich klar, worauf ich hinaus will. Aber nein, ich schreibe hier keinen Modeblog. In diesen Bereich möchte ich mich auch gar nicht einklinken. Auch wenn sich mein heutiger Beitrag dort ansiedeln wird. Hier geht es um einen kleinen Tick meinerseits: Ohrringe! Ich liebe sie.

Superlative sind hier angebracht, ich übertreibe nicht. Seit frühester Kindheit begleiten sie mich. Damals noch in Form meiner kleinen heißgeliebten Marienkäfer-Ohrstecker. Die mussten Tag und Nacht meine treuen Begleiter spielen. Manchmal waren wir uns wohl auch nicht ganz grün.

Dienstag, 10. April 2012

Eine „Carousel“-Fahrt der Luxus-Klasse


Luxuslärm, eine Deutschrock-Band aus dem Sauerland, war bis vor ein paar Tagen mit ihrem aktuellen Album „Carousel“ auf Deutschlandtournee. Getreu dem Tour-Motto „Irgendwo da draußen“ führte mich mein Weg vor knapp zwei Wochen zum ersten Mal nach Jena, um die Band dort im F-Haus live zu sehen. Es war nicht mein erstes Luxuslärm-Konzert, trotzdem freute ich mich schon Wochen vorher auf diesen Abend.

Ich startete gegen 14:00 Uhr meine kleine Reise. Schon die Ankunft in Jena (Paradies) ließ mich schmunzeln: „Ja, das wird ein paradiesischer Abend!“ - der Bahnhofsname hätte nicht passender sein können. Da ich ja noch einer der wenigen Nicht-Smartphone-Besitzer bin, hatte ich mir schon zuhause eine kleine Wegskizze gemalt, wie ich vom Bahnhof aus zur Konzertlocation gelange. Es ging quer durch Jenas Innenstadt und da noch so viel Zeit blieb, schlenderte ich durch die kleinen zahlreichen Gässchen und genoss die Sonnenstrahlen. Nach einer Weile Schaufenstershoppen entschied ich mich, schon mal nach der Location Ausschau zu halten. Wie sich herausstellte war das ein guter Plan, da es ein paar Extrarunden ums Häusereck in Anspruch nahm. Ich landete dann irgendwann doch vor dem F-Haus, sah allerdings noch niemanden davor stehen. Ein Tourbus war auch nicht in Sicht und irgendwie sah das alles ziemlich trostlos aus. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, hatte ich vor dem Hinterausgang gestanden. Doch nach ein paar Minuten und einem kurzen Telefonat fand ich mich dann glücklicherweise vor dem richtigen Eingang - hinter mir der Tourbus, neben mir eine Handvoll Fans und in der Location Luxuslärm, die zu der Zeit gerade Soundcheck machten. Einige bekannte Gesichter kamen im Laufe der Zeit hinzu, sodass beim Erzählen die Zeit bis zum Einlass schnell verging. 

Samstag, 24. März 2012

Haute Couture im Blumenbeet


Chillen in der Sonne.
Ich bin ein bisschen ungeduldig. Ich sehe die ersten Farbtupfer und spüre die Frühlingssonne. Ich höre das Vogelgezwitscher und spüre, wie mich meine Ballerinas anstarren. Offiziell ist er auch da, der Frühling. Doch irgendetwas fehlt da noch. Denn die Bäume hier in meinem Umfeld sind scheinbar noch in den letzten Resten des Winterschlafs gefangen. Wir haben nun Ende März und ich seh noch kein zartes Grün an den Ästen und Zweigen. Das frühlingsfrische Grün der winzigen Blättchen erinnert mich immer an meine Kindheit. Mein Vater ist dann regelmäßig kurz vor Ostern los und hat uns einige Birkenzweige besorgt. Und die haben uns dann (je nachdem, ob sein Timing gepasst hat) an Ostern mit ihren zarten Blättchen erfreut, die sich aus den geschlossenen Knospen entwickelten.

Wer weiß, vielleicht hat meine Ungeduld schon morgen ein Ende. Derweil wende ich mich eben den Farbtupfern zu, die hier rundherum mit der Sonne um die Wette strahlen: den Krokussen. Gelb, Lila und Weiß sind sie und sie tummeln sich zu Tausenden auf Wiesen und Beeten. Endlich, denk ich mir. Endlich, vertreiben sie das Grau des Winters. Und wenn man sie sich so anschaut, kann man nur gute Laune bekommen. Mir jedenfalls geht es so. Mein absoluter Favorit ist ...

Mittwoch, 21. März 2012

Schlaf Kindlein, schlaf!


Als Mensch ohne Führerschein bin ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Das ist manchmal lästig, oft aber auch praktisch und ganz selten urkomisch und herzergreifend zugleich. Genau so einen Moment habe ich aber erst vor ein paar Tagen erlebt, als ich abends gegen 20:00 Uhr mit der Deutschen Bahn unterwegs war. 

Die anderen Fahrgäste waren mit großer Sicherheit in den meisten Fällen keine Reisenden, die in den Urlaub oder aus selbigem zurückfuhren, sondern vor allem Pendler, die nur mit Handtasche oder Rucksack ausgestattet wie ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause fahren wollten. Eine Stunde dauerte meine Zugfahrt und da ich k.o. war, müde und es noch dazu draußen dunkel war, entschied ich mich, einfach nur Musik zu hören und aus dem Fenster zu gucken. Da gab's natürlich nicht viel zu sehen außer ein paar vorbeihuschende Lämpchen.
Da ich eh überall schlafen kann, wenn ich müde bin, klappten meine Augenlider schneller zu als mir lieb war. Die Musik, die ich über Kopfhörer hörte, nahm ich irgendwie noch wahr. Trotzdem zuckte ich dann doch sehr zusammen, als mich auf einmal jemand leicht am Arm anstupste. Scheinbar war ich doch richtig eingeschlafen, sonst hätte ich die Schaffnerin, die jetzt neben mir stand und freundlich nach meinem Zugticket fragte, doch irgendwie schon eher wahrgenommen.
Leicht nervös und peinlich berührt streckte ich ihr mein Ticket entgegen. Sie nickte, ging weiter und … musste auch die Zugreisenden in der Reihe vor mir anstupsen. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen und dachte innerlich: „Puuuh dann geht es dir wenigstens jetzt nicht alleine so!“

Dienstag, 6. März 2012

Erdbeerglück


Ich habe letztens etwas getan, dass für mich so untypisch ist…oder eigentlich auch nicht. Erdbeeren gekauft! Oh ja, kein großes Ding…?! Doch! Es war noch Februar also noch ein gutes Vierteljahr, bis man die ersten frischen einheimischen Erdbeeren auf Wochenmärkten kaufen kann. Und eigentlich bleibe ich da standhaft. Nein, warum immer Obst importieren, dessen Saison noch nicht einmal annähernd gekommen ist. Belastet nur die Umwelt und den Geldbeutel. Soviel dazu. Ich bin schwach geworden und der Spontankauf meiner Lieblingsfrucht war unvermeidbar. Wie mich diese knallroten, saftig aussehenden Früchtchen so anlächelten und sich in ihrem Plastikhäuschen von ihrer schönsten Seite präsentierten und als auch noch der Geruchstest bestätigte, dass diese Früchtchen direkt auch noch den typischen Erdbeerduft verströmten (ganz wichtiges Kriterium!) – da war es um mich geschehen. Schuppdiwupp (Ist das nur ein Fantasiewort meinerseits?) und die Beeren mit den roten Bäckchen lagen in meinem Einkaufswagen.  Mein Verstand hat sich dann auf dem Nachhauseweg wieder eingeschaltet, doch ich habe ihn mit Argumenten (gesunder Snack) klein halten können. Und was soll ich sagen, die Früchtchen waren ihr Geld wert! Saftig und lecker als Morgensnack mit frischer Milch haben sie mir den Start in den nächsten Tag auf gesunde Weise versüßt.

Dabei assoziiere ich Erdbeeren eigentlich immer mit dem beginnenden Sommer und noch recht milden Mai- und Juni-Tagen. Und mit wunderbar leckeren Rezepten, denn Erdbeeren sind so vielseitig verwendbar und ich kenne keinen, der sie nicht mag. Dabei habe ich schon eine Menge ausprobiert und bin in meinem Rezeptordner auf diesen leckeren Cocktail gestoßen. Er kommt wunderbar bei Mädelsabenden an und wurde letztes Jahr während des Tv-Marathons zu einer royalen Hochzeit (Wir alle wissen, von welcher Hochzeit ich da spreche.) und zum ESC-Event auf der heimischen Couch an meine Gäste weitergereicht. Das beste Kompliment ist dann, wenn diese nach dem Rezept fragen. Solche Komplimente zaubern dann auch immer ein Lächeln auf meine Lippen. Und da der Cocktail auch kaum Arbeit macht und viel zu lecker ist, um seine Zubereitung zu verschweigen, folgt nun natürlich noch das Rezept.
Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!




Montag, 5. März 2012

Geheimrezept zum Glücklichsein - Seifenblasen


Sie zählen zu den wenigen Dingen im Leben, die nie an Faszination verlieren werden, Seifenblasen. Das Wasser-Seifen-Gemisch ist mir erst gestern Abend wieder 'begegnet', als ich ein Live-Video von einer meiner Lieblingsbands geschaut habe. Ein Open-Air, eine Bühne mit einer Rockband, die eine ihrer einfühlsamsten Balladen präsentiert, und ein Menschenpulk in den vorderen Reihen, das mit Pustefixen Seifenblasen aufsteigen lässt. Ein leises „Oiii“ ging mir von den Lippen und ich überlegte, ob das jetzt schon kitschig sei oder einfach nur eine niedliche Idee.

Es ist doch schon interessant, wie zeitlos diese unscheinbaren kurzlebigen Bläschen sind. Ich erinnere mich, dass ich schon als Kind begeistert die Pusteringe um mich herum wirbelte, um dann den Seifenblasen hinterher zu laufen, sie auf meiner Hand tänzeln zu lassen, bis sie schließlich – wie ich heute immer noch bedauere – viel zu schnell zerplatzten. Ich gestehe, dass ich mich deshalb um so mehr freute, als ich letztes Jahr in einem Deko-Geschäft wahre Pustefix-Giganten fand, die mehr als doppelt so große Pusteringe hatten. Größere Pusteringe, größere Seifenblasen, längere Seifenblasenlebensdauer! Ich suchte für mich selbst nach einer guten Ausrede, um diesen Riesenpustefix mit gutem Gewissen und ohne peinlich berührt zu wirken, zu kaufen, ging zur Kasse und fand mich einen Tag später im Garten mit meiner Nichte wieder. Und es zeigte sich, Seifenblasen kennen keine Altersbeschränkung. Sie kitzeln die Seele und versprühen bei allen, die sich in ihrer Umgebung aufhalten, gute Laune.

Wenn es tatsächlich so einfach ist, Glück und Freude in die Welt zu pusten, frage ich mich, warum man in unserer Gesellschaft eigentlich immer Millionen für Werbespots und andere Marketingkampagnen ausgibt, um positiv auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen. Aber andererseits wäre es auch viel zu schade, wenn Seifenblasen für derartige Geschäftsvorgänge 'benutzt' würden.
Dass man Seifenblasen trotzdem auf eine schöne, nicht aufdringliche Art funktionalisieren kann, habe ich bei meinem letzten Besuch in der Neustadt von Dresden erfahren. Ich lief eine verkehrsreiche Straße entlang, in der wegen der vielen dort ansässigen Cafés wohl auch nachts alles andere als Ruhe herrscht. Aber nicht nur Cafés, sondern u.a. auch ein Geschäft für Musikinstrumente und ein Spielzeuglädchen haben sich dort niedergelassen. 
Noch ganz begeistert von dem pinken Bass, der mich im Schaufenster des Musikinstrumentenladens anstrahlte, stolperte ich fast über die kleine Attraktion vor dem Spielzeuglädchen. In einem kleinen Puppenstuhl aus Holz, wie ich ihn in ganz ähnlichem Design als Kind auch mal besaß, saß ein Teddy und blies unaufhörlich Seifenblasen auf den Fußweg. Ich konnte mir einen kleinen Aufschrei nicht verkneifen. Ich war derart überrascht, dass mich meine Begleitung verwirrt anblickte. Sie hatte das kleine Szenario vor dem Spielzeuglädchen nicht entdeckt, wie sich kurz darauf herausstellte. 
Da sitzt also auf einer der belebtesten Straßen dieses Stadtviertels vor einem kleinen unscheinbaren Laden ein Teddy, der den Fußgängern fast unbemerkt vorführt, wie er – natürlich vollautomatisch – mit einem Pustefix Seifenblasen in die Stadt fliegen lässt. Dieses Szenario ließ mich für einen kurzen Moment vergessen, wo ich gerade mit wem weshalb wo bin. Die Seifenblasen winkten mir, holten mich ab und nahmen mich mit in eine Welt, die mich sehr an meine Kindertage erinnerte. Für einen Moment stand die Welt um mich herum still und ich fühlte wie die Seifenblasen meine Mundwinkel bis zu meinen Ohrläppchen dehnten. Meine Augen verfolgten wie gebannt, wohin sich die Seifenblasen wendeten. Dann kam jedoch der Moment, in dem die Welt wieder an Fahrt aufnahm und mich zurück in den Alltag schubste – ein Pieks, der die Seifenblasen zerspringen ließ. 
Einen kurzen Moment lang war ich traurig, dass meine Reise mit den Seifenblasen schon wieder vorbei ist. Doch dieser "Kurztrip" hat so sehr die Seele gestreichelt, dass ich einfach nur vor Glück und Freude strahlend an dem Spielzeuglädchen vorbeiging und mich freute, dass irgendwann mal jemand etwas so Bezauberndes wie Seifenblasen erfunden hat. Und der Ladenbesitzer hat zumindest bei mir mit dieser kleinen Attraktion erreicht, dass ich das nächste Mal, wenn ich wieder in der Nähe bin, sicherlich den Laden aufsuchen und hineingehen werde. Wer braucht da noch teure Werbespots oder Anzeigenkampagnen?!

Also wenn es euch in nächster Zeit mal nicht so gut geht oder ihr Menschen in euren Bann ziehen wollt, schnappt euch ein Pustefix und beglückt die Welt mit Seifenblasen! 



Sonntag, 4. März 2012

Frühlingsboten und Twitter



Hallo geliebter Frühling!

Ja ich gebe es zu: Teilweise ist es echt schwierig, sich dem trüben Grau zu entziehen und die Gedanken auf Frühlingstimmung umzuschalten. Man sitzt im Bus, starrt zum Fenster heraus, das irgendwie noch zu stark mit Schmutzpartikeln des Winters „glänzt“ und sieht Grautöne in allen Variationen. Hallo März, wo bist du denn? Aber ich will fair bleiben, immerhin haben sich schon einige Sonnenstrahlen hinausgewagt. Ganz zögerlich noch, aber sie waren da. Und sie haben sich gut angefühlt. Dieses wärmende Gefühl der ersten Frühlingssonne auf dem Gesicht, wie kleine tanzende Glücksmomente krabbeln sie meine Wangen entlang und ich fühle mich gleich besser. Heute ist Sonntag und auch die ersten Frühlingsboten wollen anscheinend noch etwas Ruhe, sie verstecken sich. Aber das sei ihnen gegönnt. Ich weiß, sie sind da. Ich habe sie gesehen und das allein lässt mich schon strahlen. Wenn sie genügend Kraft und Ruhe getankt haben, dann kommen sie schnell und mit voller Wucht. Ich freue mich auf Farbexplosionen im wahrsten Sinne des Wortes. Wiesen, auf denen das frische Grün des Grases im Wettstreit liegt mit dem Blau, Gelb und Weiß der Krokusse und Winterlinge. Und das erste zarte Grün an den Bäumen, das bald einen Sichtschutz für seine gefiederten Bewohner bieten wird, die sich dann voll und ganz um das neue Leben kümmern werden, das in ihren Nestern sitzt und es kaum erwarten kann, in die milde Frühjahrsluft hinaus zu starten.

Übrigens habe ich im Baum vor den Fenstern meiner Wohnung einen kleinen Gefährten, der sich den Frühling wohl noch sehnlicher herbeiwünscht, als ich. Seit Tagen sitzt er bereits kurz nach Mitternacht in der Baumkrone und zwitschert aus voller Kehle. Aber vielleicht habe ich ihn auch nur falsch verstanden und er sendet nur einige Statusmeldungen in die weite Welt hinaus. Denn „twittern“ heißt im Deutschen nichts anderes als „zwitschern“. Doch wer weiß, vielleicht enthält eine seiner Meldungen genau das, was den Frühling anlockt. Ich wünsche dem kleinen Kerl jedenfalls viel Erfolg!

Samstag, 3. März 2012

In Kürze mehr...

Hey,
das erste Funkeln erfolgt in Kürze :)